Sie sind hier: Startseite Publikation "Verunsichernde Orte"

Publikation "Verunsichernde Orte"

Zwei Generationen nach dem Ende des Nationalsozialismus ist die Gedenkstättenpädagogik ein Arbeitsfeld, das sich etabliert hat. Die Professionalisierung und der Abschied von den Zeitzeug(inn)en lenken die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen pädagogischen und psychologischen Fragen, die die Mitarbeiter(innen) bei ihrer Arbeit zu berücksichtigen haben und die bisher nicht zusammengefasst worden sind.

Da das Wissen, das durch NS-Gedenkstätten vermittelt wird, tief verunsichernd ist, braucht pädagogische Vermittlung an diesen Orten Orientierung – für Besucher(innen) und Mitarbeiter(innen) von Gedenkstätten gleichermaßen. Um den verschiedenen Funktionen von Gedenkstätten im Spannungsfeld zwischen Wissensvermittlung und Gedenken gerecht zu werden, ist eine Neuverständigung über realistische Ziele und zeitgemäße Methoden nötig.
Im Rahmen des Bundesmodellprojekts »Gedenkstättenpädagogik und Gegenwartsbezug – Selbstverständigung und Konzeptentwicklung« haben Pädagog(inn)en aus 12 Gedenkstätten in Deutschland, Österreich und Polen ein Berufsbild Gedenkstättenpädagogik entwickelt. Ein Praxisteil mit Übungen zur Selbstreflexion zeigt auf, wie Qualifizierung und Weiterbildung in diesem Arbeitsfeld aussehen können.

Bestellung über Verlag:

www.brandes-apsel-verlag.de

Kontakt
Pädagogisches Zentrum
des Fritz Bauer Instituts und des
Jüdischen Museums Frankfurt
Gottfried Kößler
Tel. 069-212-49439
gottfried.koessler[at]stadt-frankfurt.de

 

Koordination:
SOCIUS Organisationsberatung gGmbH Berlin
Kerstin Engelhardt
Tel. 030-403010-226
Buchempfehlung

Thimm/Kößler/Ulrich (Hrsg.): Verunsichernde Orte. Selbstverständnis und Weiterbildung in der Gedenkstättenpädagogik, Brandes & Apsel 2010

CoverVerunsicherdeOrte.jpg

 

 

 

 

 

 

 

Bestellung über Verlag:

www.brandes-apsel-verlag.de