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Seminarangebot

Gemeinsame Planung

Sie interessieren sich für eine Weiterbildung für sich selbst, Ihr Team oder Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?

Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Selbstverständlich können Sie sich gerne auch melden, wenn Sie noch unsicher sind, ob unser Angebot für Sie und Ihre Einrichtung passt.

Im Vorgespräch werden dann u.a. folgende Fragen besprochen:

  • An welchem Ort und mit welchem Vermittlungsauftrag arbeiten Sie?
  • Für welche Personen oder Personengruppen soll die Weiterbildung geplant werden? Welche Inhalte und welche Fähigkeiten sollen weitergebildet werden?
  • Wie ist der institutionelle Rahmen Ihrer Einrichtung? Welche Hierchien sollten beachtet werden?
  • Welcher zeitliche Umfang ist gewünscht und realisierbar?
  • Kann Ihre Einrichtung die Kosten für die Weiterbildung tragen oder/und braucht es finanzielle Unterstützung?

 

Für jede Einrichtung ein spezifisch zugeschnittenes Programm

Beim Vorgespräch wird sich abzeichnen, welche Schwerpunkte unserer Übungen zum Anliegen Ihrer Anfrage passen. Wir entwerfen dann ein Seminarprogramm für Ihre Einrichtung und schlagen zwei Trainer*innen für die Durchführung vor. Die konkreten Absprachen erfolgen dann mit einer/einem der Trainer*innen, die das Seminar leiten werden.

Übungen (Auswahl)

Die Übungen dienen vorwiegend der Selbstreflexion. Sie sind in der Regel nicht dafür gedacht, sie in die Arbeit mit Gruppen zu übertragen. Das Themenspektrum umfasst: das eigene Selbst- und Rollenverständnis bzw. das Selbstverständnis der eigenen Instituion, der Umgang mit Teilnehmenden und Gruppen, der Umgang mit Vermittlungsmedien. Unter den Namen der Übungen ist die Zielsetzung beschrieben, nicht aber der Ablauf.

Übungen (Auswahl) - Mehr…

Seminarangebot

Die Weiterbildungen werden spezifisch für den Bedarf der anfragenden Einrichtung, eines Teams etc. geplant. Es gibt keine festen Fortbildungskonzepte, sondern die konkreten Seminarabläufe werden im engen Kontakt mit dem Auftraggeber entwickelt.

Dabei sind verschiedene Formate von Wochenendveranstaltungen bis zu mehrteiligen Fortbildungsreihen möglich. Ein Seminar sollte allerdings mindestens 1,5 Tage dauern, von 2 Trainern bzw. Trainerinnen geleitet werden sowie mind. 8 und max. 15 Teilnehmende erreichen.

Kosten

Die Honorar-, Reise- und ggf. Unterkunftskosten für die Trainer/innen müssen von der anfragenden Einrichtung aufgebracht werden. Die Tagessätze liegen bei 600,00 € (ggf. zuzügl. USt), wenn zwei Trainer*innen das Seminar gemeinsam leiten. Sollte in Ausnahmefällen nur ein/e Trainer*in die Leitung übernehmen, erhöht sich das Honorar auf 700,00 € (ggf. zuzügl. USt). Das Honorar beinhaltet in der Regel auch die Vorgespräche, die Seminarvorbereitung sowie den Koordinierungsaufwand. Die Einwerbung von Fördermitteln wird unterstützt.

Rückmeldungen nach Seminaren

 

„Das Pilotseminar hat in meinem beruflichen Alltag nachhaltige Spuren hinterlassen.(…) Beispielhaft ist die Gründung einer „Didaktikwerkstatt“, in der sich (…) ein monatlicher Austausch über didaktische Konzepte ergeben hat.“ (Teilnehmer Pilotseminar „Einführung Gedenkstättenpädagogik“)

 

„Ich nehme die Verschiedenheit der Teilnehmer einer Besuchergruppe besser wahr und merke auch, wie schwierig es für manche Besucher ist, sich zurechtzufinden.“ (Teilnehmerin Pilotseminar „Heterogenität“)

 

„Ich habe meine Beispiele, die ich während der Führung erkläre, überarbeitet. Mir ist vorher gar nicht aufgefallen, wie wenig ich an männlichen Opfern verdeutliche.“ (Teilnehmer Pilotseminar „Heterogenität“)

 

„Wenn Vergleiche genutzt werden, läuft im Kopf der Abgleich ab, ob es sich um eine Gleichsetzung, die Herausstellung von Unterschieden oder um eine Analogiebildung handelt.“ (Teilnehmerin Pilotseminar „Vergleiche“)

 

„Bei vielen Führungen von Besuchergruppen reflektiere ich häufiger meine Rolle innerhalb der Gedenkstätte und darüber, was mein konkreter Auftrag, mein konkretes Anliegen an die Gruppe ist.“ (Teilnehmerin Pilotseminar „Auftrag“)

 

„Mich hat in erster Linie danach beschäftigt, ob bzw. wie es möglich ist „anzudocken“ an das Vorwissen/ die heutige Zeit der Besucher/ Schüler. (…) Insgesamt muss ich sagen, sind die Spuren des Seminars eher indirekt und in mir „drin“ geblieben. Ich hoffe, dass diese inneren Auswirkungen sich dann auch öfters in der Praxis zeigen. Vielleicht tun sie das schon, vielleicht bekomme ich das nicht immer mit. (Teilnehmer Pilotseminar „Geschichtsnarrativ“)

 

„Mehr Aufmerksamkeit mir selbst gegenüber während der Rundgänge, nicht mehr das Gefühl, nur funktionieren zu müssen, egal, wie es mir geht.“ (Teilnehmerin Pilotseminar „Auftrag“)

 

„Thema war u.a. „Manipulation“. Die Reflexion darüber begleitet mich noch heute im Alltag: sich bewusst sein, welche Informationen man gibt oder zurückhält!“ (Teilnehmer Pilotseminar “Geschichtsnarrativ“)

 

„Direkt nach dem Seminar war ich lange Zeit mit vielen für mich nach wie vor offenen Fragen beschäftigt. Vor allem was meinen eigenen Zugang zu diesem Thema angeht und was meine eigentliche Motivation ist.“ (Teilnehmerin Pilotseminar „Auftrag“)

 

„Die selbstverständliche Anrede einer gemischten Gruppe ist mir nicht mehr so ohne weiteres möglich – ohne dafür jetzt gleich eine passende selbstverständliche Ersatzlösung zu wissen.“ (Teilnehmer Pilotseminar „Heterogenität“)


Kontakt
Auskunft und Koordination:
Pädagogisches Zentrum
des Fritz Bauer Instituts und des
Jüdischen Museums Frankfurt
Gottfried Kößler
Tel. 069-212-49439
gottfried.koessler[at]stadt-frankfurt.de
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Sophie Schmidt
Tel. 069-212-74238
sophie.schmidt[at]stadt-frankfurt.de

 

 

Buchempfehlung

Thimm/Kößler/Ulrich (Hrsg.): Verunsichernde Orte. Selbstverständnis und Weiterbildung in der Gedenkstättenpädagogik, Brandes & Apsel 2010

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Bestellung über Verlag:

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